Projektbausteine
- Umnutzung der denkmalgeschützten Pumpstation (später „Rohrmeisterei“) als Bürger- und Kulturzentrum
- Projektentwicklung von einer Initiative zweier Kulturvereine zu einer breit in der Stadtgesellschaft verankerten Bürgerstiftung mit sozialunternehmerischem Ansatz
- Mietfreie Vergabe von Räumen für gemeinnützig-kulturelle Nutzer, eigene Kulturprojekte der Bürgerstiftung, erfolgreicher Restaurant- und Bankettbetrieb, subventionsfreier Betrieb
- Landschaftspark Rohrmeisterei-Plateau als zweites Teil- Projekt
Foto: Bürgerstiftung Rohrmeisterei
Förderempfehlung Beirat: 2002
Bewilligung: 2002
bauliche Realisierung: 2002-2003
Betrieb seit: 2003
Weitere Informationen:
http://www.rohrmeisterei- schwerte.de/startseite.html
Mehrwert für die Stadtentwicklung
Die Schaffung eines kulturell-gesellschaftlichen Mittelpunkts für Schwerte gab gleichzeitig den Anstoß für eine bürgerschaftlich geprägte Stadtentwicklung. Mit der Rohrmeisterei als „Trittstein“ zwischen Marktplatz und Ruhrwiesen wurde die Lage der Stadt am Fluss ins öffentliche Bewusstsein gerückt.
Impulse für die Belebung der Stadtgesellschaft
Die Umnutzung und Belebung der „Ruine Rohrmeisterei“ ermöglicht mehrere hundert öffentliche Belegungen jährlich – kulturelle und politische Veranstaltungen. In verschiedenen Nebengebäuden, z.B. der ehemaligen Turnhalle, werden Theater-, Literatur- und Musikproduktionen geprobt und entwickelt. Mit dem Modellprojekt „Gast-freundlich – Flüchtlingsintegration durch Ausbildung im Gastgewerbe“ übernahm die Bürgerstiftung eine regionale Vorreiterrolle.
Im Projekt werden u.a. folgende Formate regelmäßig umgesetzt: Kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Kabarett, Theater, Ausstellungen, Festivals, aber auch stadtgesellschaftliche Formate wie Talkabende, politische Veranstaltungen. Diese werden im Schnitt von jährlich ca. 110.000 Personen besucht.
Engagement- und Personalsystem
Regelmäßig ehrenamtlich Aktive: ca. 100 Professionelle Kräfte: ca. 60