Programmrunde 2021/22
Der Ernährungsrat Aachen möchte mit einem regionalen Food Hub die Verbindung zwischen Erzeuger*innen, Verarbeitung, Handel und Konsument*innen verbessern. Ziel ist eine Anlauf- und Vernetzungsstelle für die StädteRegion Aachen, die Eifel, das Dreiländereck und das Rheinische Revier. Regional produzierte und verarbeitete Lebensmittel sollen dadurch leichter verfügbar und bestehende Strukturen besser miteinander verknüpft werden.
Im QBE-Prozess ging es zunächst darum, die Idee zu schärfen und einen tragfähigen Rahmen für die Ansprache möglicher Partner*innen zu entwickeln. Dafür sollten relevante Produzent*innen, Verarbeiter*innen, Caterer, Händler*innen und Konsument*innen identifiziert und ihre Bedarfe untersucht werden. Zugleich stellte sich die Frage, welche Organisationsform ein solches, langfristig nicht allein ehrenamtlich zu tragendes Vorhaben benötigt.
Die Beratung unterstützte das Kernteam bei der Strukturierung des Projekts, der Formulierung zentraler Fragen und dem Aufbau einer Kommunikations- und Kooperationsstrategie. Der Food Hub wurde als langfristige regionale Infrastruktur verstanden, deren Entwicklung mit einer Bestandsaufnahme und einem schrittweisen Dialogprozess beginnen sollte.