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	<title>Kultur und Begegnung | startklar a+b GmbH</title>
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	<title>Kultur und Begegnung | startklar a+b GmbH</title>
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		<title>Haus der Bildung, Begegnung und Kultur, Waltrop</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/haus-der-bildung-begegnung-und-kultur-waltrop/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 08:50:50 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen“ – wie ein Aufruf, etwas mutig zu beginnen und nicht zu zögerlich zu sein, klingen diese Worte des Philosophen Aristoteles (384–322 v. Chr.).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Projekttitel „Dritter Ort sofort“ folgt dieser Handlungsmaxime; er verdeutlicht, dass die Stadt Waltrop mit der Verwirklichung des neuen Kultur- und Begegnungsortes nicht warten möchte, bis alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Dem großen Ziel, in einigen Jahren eine Mediathek in einem Neubau zu eröffnen, will man sich über schneller realisierbare Zwischenschritte nähern. Dafür wird zunächst das Haus für Bildung und Kultur (HBK) weiterentwickelt zum Haus der Bildung, Begegnung und Kultur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das HBK liegt zentral und gut erreichbar in Waltrop und ist seit mehr als 100 Jahren ein Ort der Kultur: Die Musikschule war hier lange beheimatet, heute ist es die VHS mit Büros und zwölf Unterrichtsräumen für Kurse, Workshops und Kulturveranstaltungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Städtische Büros, z. B. Kultur- und Sportbüro, sind ebenfalls im Gebäude untergebracht. Das HBK ist als etablierter Kulturort mit passenden Ankermieterinnen sehr gut geeignet, sich zum Dritten Ort weiterzuentwickeln. Das Kernteam des „Dritten Orts sofort“, bestehend aus Vertretern der VHS, Ehrenamtlichen der Bücherei und einer neuen Kulturinitiative, wird mit Unterstützung eines Planungsbüros das Konzept umsetzen.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger:</strong> Stadt Waltrop</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Räume und Nutzungsbausteine</strong></p>
<p>Ertüchtigung der bestehenden Räume, Einbezug der Außenfläche mit Lesegarten, multifunktionaler Anbau, Umnutzung des Foyers zum Kulturwohnzimmer, Arbeitsräume und -plätze (mit offenem WLAN), kleine Gastronomie und Weltladen mit Fairtradeprodukten, Folk- und Chansonkonzerte, Konzerte der Musikschule, Lesungen, Vorträge; kostenfreie Schnupperangebote (Singen, Nähen, Yoga …); Ausstellungen; Raumnutzung für Vorträge von z. B. Mietervereinen und Rentenversicherungen<a href="http://www.welovewarstein.de"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm „Dritte Orte“ von pro loco betreut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p>Titelbild: Stadt Waltrop </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Grundidee ist, die seit längerem in die Gesamtschule ausgelagerte Stadtbücherei an HBK und VHS anzudocken. Dafür wird das Foyer, in dem schon kleine Konzerte und Lesungen stattgefunden haben, zu einem frei zugänglichen temporären „Kulturwohnzimmer“ ausgebaut. Kleinere Umbauten sorgen zunächst dafür, dass das Foyer ein barrierefreier, lichtheller Lesesaal für max. 90 Personen wird und zugleich ein Ort mit Aufenthaltsqualität, an dem Einheimische sich ohne Konsumzwang begegnen können. Angebote rund um das Buch, z. B. Büchertauschregale und Lesungen, werden im Fokus stehen. Sie weisen darauf hin, dass hier in einem nächsten Schritt der „Dritte Ort final“ entstehen soll mit neuer Mediathek in einem Neubau. Die Parkplatzfläche vor dem Foyer wird ergänzend als Open-Air-Fläche für Kulturevents und als Urban-Gardening-Fläche dienen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben Angeboten für Bibliophile stehen im „Kulturwohnzimmer“ künftig Folkmusik, Chansons sowie Konzerte der Musikschule, Vorträge sowie gebührenfreie Schnupperangebote auf dem Programm: Hobbytenöre können unter Anleitung ihre Sangeskunst verbessern, kreativ Begabte beim Nähkurs neue Kniffe lernen oder Gestresste beim Yoga entspannen. Wer Co-Working-Space sucht, findet hier Arbeitsplätze mit offenem WLAN.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine kleine Gastronomie wird die Gäste mit Snacks versorgen und der kooperierende Weltladen faire Produkte vertreiben. Ausstellungen und Beratungen, z. B. durch Mieterverein oder Rentenversicherung, sollen den Dritten Ort ebenfalls mit Leben füllen und Menschen aller Generationen und Herkünfte ansprechen! Eine eigens geschaffene Koordinatorenstelle dient als Anlaufpunkt und Bindeglied für die Aktiven.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht unbedingt von heute auf morgen, aber in relativ kurzer Zeit entsteht so ein „Dritter Ort sofort“ – und aus diesem dann in einigen Jahren der „Dritte Ort final“ mit neuer Mediathek in einem multifunktionalen Anbau.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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			</item>
		<item>
		<title>Stadtteilwohnzimmer Verve!, Neubeckum</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/stadtteilwohnzimmer-verve-neubeckum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 08:45:49 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Das Gute an Neubeckum sind der eigene Bahnhof und die direkte Autobahnauffahrt, damit man schnell von hier wegkommt.” – Kritische Äußerungen wie diese kennen wohl viele, die in vermeintlich (!) unattraktiven Orten leben. Man kann sich in dieses Schicksal nun resignativ ergeben oder aber mit Verve daran arbeiten, seinen Heimatort wie einen ungeschliffenen Rohdiamanten zu betrachten und die verborgenen Qualitäten sicht- und nutzbar zu machen! „Verve“ – das war und ist übrigens auch Name und Programm für ein wachsendes Team aus ursprünglich sechs Frauen, das die Aufwertung Neubeckums mit Schwung angeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der mittlerweile aus dem Team gegründete gemeinnützige Verein hat seither und unter reger Bürgerbeteiligung Aktionen organisiert, um den Stadtteil aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Jetzt entsteht im Herzen Neubeckums ein Dritter Ort als feste Basis für diese Neubelebung: das „Stadtteilwohnzimmer“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein ehemaliger, leerstehender Friseursalon mit kleinem Garten wird umgestaltet zum einladenden,vielfältig nutzbaren Treffpunkt, Projektraum und Veranstaltungsort für alle Einheimischen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Bildungshintergrund. Von dieser Basis aus sollen auch Aktionen gesteuert werden, die andere Orte des öffentlichen Raumes (z. B. Leerstände) und den ländlichen Raum mit einbeziehen, beleben und bespielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das neue Stadtteilwohnzimmer steht für alle offen und lädt mit Wohlfühl-Ambiente zu gemütlichen Treffen, Austausch und zum gemeinsamen Genießen kulinarischer Köstlichkeiten ein. Darüber hinaussind Nachbarschafts-Treffen oder Kreativprojekte wie ein Reparatur-Café im Wohnzimmer genauso willkommen wie Personen oder Gemeinschaften, die Kleider tauschen, einen Spieleabend veranstalten oder den Raum als Co-Working-Space nutzen möchten.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger:</strong> Verve! Gemeinschaft, Kultur &amp; Schwung für Neubeckum e. V.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Räume und Nutzungsbausteine</strong></p>
<p>offenes Wohnzimmer, offener Treff, Co-Working- und Kreativ-Space, Kunst- und Musikveranstaltungen, kulturelles Programm und Kulinarik, Bildungsangebote, Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops (multifunktionaler Projektraum mit vielfältigen Nutzungsbausteinen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm „Dritte Orte“ von pro loco betreut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p> Titelbild: Gladys Sala Mendoza</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Besonders wichtig ist dem Verein zudem, dass der Dritte Ort eine verlässliche Anlauf- und Infostelle für all diejenigen ist, die ein offenes Ohr für neue Ideen und die Belange des Ortes suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An den Wochenenden dürfen sich Wohnzimmer-Gäste künftig auf Kulturerlebnisse in ihren vielfältigsten Formen freuen: kleine Hauskonzerte, interaktive Diskussionsrunden, szenische Darbietungen, Kunst-Workshops, Ausstellungen und vieles mehr. Lokale Künstlerinnen werden sich genauso präsentieren wie überregionale Künstler und Menschen, die mit ihrer Expertise aus Wissenschaft, Gesellschaft oder Kultur neue Impulse und Denkanstöße ins Stadtteilwohnzimmer bringen. Das alles wird im Zusammenspiel mit lokalen und überregionalen Kooperationspartnern stattfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Netzwerkarbeit mit den ortsansässigen kulturellen Akteurinnen steht bei den Verantwortlichen sowieso ganz oben auf der Agenda. Denn durch Networking lassen sich auch räumliche sowie personelle Ressourcen teilen und Synergieeffekte sinnvoll nutzen. Das „Dritte Orte“-Projekt der Neubeckumer ist letztlich nicht nur eine Offensive gegen die negative Sicht vieler Einheimischer auf ihren Stadtteil, sondern leistet wertvolle Pionierarbeit für eine positive Innenstadtentwicklung – und das nachhaltig für die Zeit nach der Corona-Pandemie.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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			</item>
		<item>
		<title>„Dritter Ort Kreuzkirche“, Schalksmühle</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/dritter-ort-kreuzkirche-schalksmuehle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 09:57:49 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen – mit diesen zentralen Lebensereignissen und der Kirche, in der sie gefeiert wurden, verbinden die meisten Menschen besondere Erinnerungen. Das gilt auch für die evangelische Kreuzkirche in Schalksmühle, der es zuletzt jedoch wie vielen Kirchen hierzulande erging: Aus verschiedenen Gründen wurden die kirchlichen Nutzungen reduziert – bei hohen Unterhaltungskosten. Als letzter Schritt blieben Entwidmung und Verkauf. Die Kreuzkirche gehört nun der Gemeinde Schalksmühle und wird mit anliegendem Gemeindezentrum zu einem Dritten Ort entwickelt. Auch als solcher bleibt die Kreuzkirche ein Ort der Begegnung, mit dem sich neue Erinnerungen verbinden werden. Als Veranstaltungsort u. a. für klassische Konzerte hat sich die Kreuzkirche schon länger etabliert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun entwickelt sie sich weiter zum offenen Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum. Sie soll für schon bestehende, bislang über den Ort verteilte Kulturevents der Gemeinde sowie Kurs-Angebote der VHS und der Musikschule Volmetal – beide sind Kooperationspartner – genutzt werden. Bei diesem rein institutionell getragenen Kulturangebot wird es aber nicht bleiben: Die Kreuzkirche möchte auch Plattform für eine freie Kulturszene werden. Für Einheimische und Interessierte – egal welchen Alters, ob als Einzelpersonen oder in Vereinen, Chören oder Musikgruppen organisiert – wird der Dritte Ort zum zentralen Knotenpunkt, an dem sie Kultur nicht nur konsumieren, sondern selbst produzieren. Auch wenn aufgrund der Pandemie Bürgerbeteiligung nur online möglich war, bringen sich schon jetzt viele Engagierte ein, um den Dritten Ort aktiv mitzugestalten – Tendenz steigend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo verschiedene Aktive aufeinandertreffen und Angebote gebündelt werden, braucht es Raum mit Aufenthaltsqualität, um sich entspannt begegnen, über Ideen zwanglos austauschen oder auch etwas präsentieren zu können. Herzstück des Dritten Ortes wird ein baulich erweitertes Foyer im Eingangsbereich sein, das diverse Funktionen erfüllt: als niedrigschwelliger, frei zugänglicher Treffpunkt und Ausstellungsraum, mit kleiner Gastronomie, Leseecke und Internet-Café. Apropos Internet: Die Angebote des Dritten Ortes sollen auch digital verfügbar und mit anderen Kulturstätten der Region „Oben an der Volme“ vernetzt sein, in Form von zentraler Kursverwaltung, z. B. für Webinare, gestreamte Aufführungen und Konzerte.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger: </strong>Gemeinde Schalksmühle</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>startklar begleitet das Projekt im Rahmen des Förderprogramms <a href="http://www.dritteorte.nrw/">„Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“</a> des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW</li>
<li>Konzeptionsphase: 2020</li>
<li>Umsetzungsphase: 2021 – 2023</li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Räume und Nutzungsbausteine</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Räume</span>: Kirchenschiff (Kapazität für ca. 200 Personen), Foyer, Gruppenräume (ehem. Gemeindezentrum), ein Einraum-Appartement, eine Vier-Raum-Wohnung (ehem. Hausmeisterwohnung)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nutzung</span>: zentrale Veranstaltungsstätte für Kultur in Schalksmühle, Kursräume für kulturelle Bildung (VHS und Musikschule), Konzerte, Theater, Kinderkultur, Workshops, Seminare, Gastrobereich / „Herzstück“ als Ort der zwanglosen Begegnung von Jung und Alt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm Dritte Orte von pro loco betreut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p>Titelbild: Gemeinde Schalksmühle</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Zunächst stehen aber bauliche Maßnahmen an Gebäude und Infrastruktur an: Das ehemalige Kirchenschiff wird umgebaut; durch den Einbau einer Bühne inkl. Technik und flexible Möbel entsteht ein Veranstaltungsraum für ca. 200 Personen. Das ehemalige Gemeindezentrum wird so umgestaltet, dass es für Kurse der VHS und kleinere Formate nutzbar wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kreuzkirche wird als Dritter Ort Menschen anziehen, die Begegnung suchen, Kultur und Bildung konsumieren oder selbst aktiv mitgestalten möchten. Doch ganz gleich, mit welcher Intention die jeweiligen Zielgruppen diesen Ort besuchen: Es entstehen neue Kontakte, Ideen und Projekte. – Eine sinnvolle Form, eine ehemalige Kirche zu nutzen!</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Das Q“, Netphen-Deuz</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/das-q-netphen-deuz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 09:54:59 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das „Q“ ist bei Spielen wie „Stadt, Land, Fluss“ unbeliebt; in Netphen hat der 17. Buchstabe des Alphabets seit dem Sommer 2019 aber viel bewegt: Kreative Köpfe, Junge, (Mittel-)Alte, Theater- und Filmemacherinnen, Imkerinnen, Lehrer, Architektinnen, Physiotherapeuten, Ortsvorsteherinnen, Nachbarn, Einheimische und Zugezogene, (Groß-)Eltern und Kinder haben sich damals getroffen. Das Ergebnis: Sie haben einen gemeinnützigen Verein Qulturwerkstatt e. V. gegründet, um das Kulturangebot in der ländlich gelegenen Mittelstadt zu erweitern. Aus der anfangs kleinen Gruppe sind über 90 Unterstützerinnen geworden, die gemeinsam einen neuen Ort für Kunst, Kultur und Begegnung im historischen Zentrum des Ortsteils Deuz entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser künftige Dritte Ort heißt – wie sollte es anders sein – natürlich „Q“. Warum der Buchstabe in Verein und Projekt so eine große Rolle spielt, dafür gibt es vielfältig inspirierte Erklärungen. Entscheidend ist letztlich genau das: Der Buchstabe strahlt Vielfalt und das Besondere aus, aufgrund seiner Aussprache und weil er als einziger Buchstabe in der deutschen Sprache nur zusammen mit dem „u“ verwendet wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielfältig und besonders wird der Dritte Ort, den die Aktiven in einem Gebäudekomplex mit Garten rund um eine ehemalige, zentral in Netphen-Deuz gelegene Schreinerei entwickeln, ganz sicher. Ein Teil des Gebäudes wird weiterhin als Tischlerei genutzt; die anderen Räume – Holzlager, Büro, Wohnküche und Kaminzimmer – werden zum Teil in Eigenleistung saniert und umgestaltet: zu einem ebenerdig, barrierefrei zugänglichen kleinen „Werkstatt-Qafé“ mit anliegender großer „Qulturwerkstatt“ für Theater und Kinovorführungen, Konzerte und Workshops; im Obergeschoss entstehen zudem ein „Qaminzimmer“ für sportive Angebote, Seminare oder Ausstellungen sowie eine „Qüche“, in der nachhaltig und regional gekocht und gegessen werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da auch der Buchstabe „Q“ nur zusammen mit dem „u“ funktioniert, gibt es ein weit über Netphen hinausreichendes Netzwerk, das die Weiterentwicklung des „Q“-Projekts unterstützt. Als „Qomplizen“ sind aus Netphen neben der Stadt, dem Kulturforum und den Schulen auch das Kultur!büro. des Kreises Siegen- Wittgenstein, die Uni Siegen mit diversen Fachbereichen sowie eine Klimainitiative aus Hilchenbach und das Dahlbrucher Kino mit im Boot. Das Netzwerk wird stetig ausgebaut – lokal wie überregional. Das „Q“ und seine kulturellen Angebote sollen so auch in die anderen 20 Ortsteile Netphens und die Region ausstrahlen, damit möglichst viele mitmachen und selbst kreativ werden.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger: </strong>Qulturwerkstatt e. V., gemeinnützig</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>startklar begleitet das Projekt im Rahmen des Förderprogramms <a href="http://www.dritteorte.nrw/">„Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“</a> des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW</li>
<li>Konzeptionsphase: 2020</li>
<li>Umsetzungsphase: 2021 – 2023</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Räume und Nutzungsbausteine</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Qulturwerkstatt</span>: Theater- und Kinoabende, Konzerte und Lesungen, Workshops und Kurse, offene Ateliers zu verschiedenen (lokalen) Themen, Vermietung Werkstatt-Qafé: Thematische Treffs, Qafé der Jugend, Qafé für jedermann / zum Kennenlernen / für die ganze Familie Qaminzimmer / Qraftraum: Bewegungsangebote für Körper und Geist, Lesungen, Ausstellungen, Wohnzimmerkonzerte, Seminare, Workshops, Vermietung Qüche: gemeinschaftliche Kochtreffs, Vereinstreffpunkt, Kurse und Workshops rund ums Kochen und die Ernährung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Garten</span>: gemeinsames Kultivieren, Kräuter, Gemüse, Obst, Bewegungsangebote und Veranstaltungen im Freien, Picknickbereich für Werkstatt-Qafé, Bienen-Treff</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm Dritte Orte von pro loco betreut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p>Titelbild: Qulturwerkstatt e. V.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Teilhabe, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft – diese Begriffe werden Seniorinnen und junge Familien, Deuzer Urgesteine und Neuzugezogene mit Leben füllen. Bei allem Tun gilt Kindern und Jugendlichen im „Q“ besondere Aufmerksamkeit. Sie sind von Anfang an dabei, denn sie sind die Zukunft, die nächste Generation Q. Hier dürfen sie sich rumtreiben, sein wie sie sind und mitmachen. Szenen wie die folgende werden dann zum „Q“-Alltag gehören: Zwei Omas plaudern im Werkstatt-Qafé, während ihre Enkel im Garten spielen und nebenan eine örtliche Musikkapelle mit den Schauspielkids für eine Show probt. Im Qaminzimmer darüber startet gerade eine Yogagruppe mit dem „Sonnengruß“, während in der Qüche daneben eine Ernährungsberaterin mit Hobbyköchen ein Menü mit Zutaten aus dem hauseigenen Kräutergarten zubereitet. – Wenn Nutzerinnen in der Zukunft selbst</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Projekte im „Q“ initiieren, dann wird der Dritte Ort zur Quelle für eine nachhaltige kulturelle und soziale Entwicklung.</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Kulturort Gasthof Wilhalm“, Harsewinkel</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/kulturort-gasthof-wilhalm-harsewinkel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 09:50:34 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://startklar-ab.de/?post_type=project&#038;p=2221</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>1788 – während Frankreich unter Ludwig XVI. den Staatsbankrott erklärt und auf die Revolution zusteuert, nimmt im westfälischen Harsewinkel ein Haus den Gastbetrieb auf, der bis ins Jahr 2019 fortbestehen wird: das „Gasthaus Wilhalm“, das erst später diesen Namen trägt. Niedergang und Aufbruch, Ende und Neuanfang liegen oft nah beieinander. Das zeigt auch die Geschichte der Gaststätte: Das letzte Besitzerpaar hat das im Ortskern gelegene „älteste Gasthaus Harsewinkels“ 2019 aus Altersgründen aufgegeben. Die Stadt hat es erworben, unter Denkmalschutz gestellt und entwickelt es nun gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und Bürgerschaft zum Dritten Ort weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im „Wilhalm“ haben Chöre geprobt und Stammtische Heimat gefunden. Generationen von Geburtstagskindern und Hochzeitsgästen verbinden persönliche Geschichten und Erinnerungen mit diesem Haus, das einfach immer schon da war! Nicht umsonst heißt es, dass Harsewinkel um den Gasthof Wilhalm gebaut worden sei. Kultur und Begegnung hatten hier immer schon ihren Platz. Was liegt näher, als diesen besonderen Ort mit dieser Bestimmung weiterleben zu lassen!?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kernideen für den künftigen Dritten Ort sind die möglichst breite Partizipation und vielfältige Nutzung des „Gasthauses der Kultur“. Kommunale Kulturangebote, z. B. der VHS und der Musikschule, sollen hier zusammengeführt werden; kulturellen Initiativen wie dem bereits kooperierenden Kultur und Bildungsverein e. V. (KuBI) wird die großzügige Fläche ebenso für Aktionen offenstehen wie auch der Bürgerschaft, Vereinen, privaten Gruppen und Menschen, die bislang eher wenig kulturell interessiert sind. Alle sind gleichermaßen eingeladen, den im Konzept nur grob fixierten Rahmen für das entstehende „Kulturwohnzimmer“ mit neuen Nutzungs- und Aktions-Ideen anzureichern und das alte Haus mit Leben zu füllen.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger: </strong>Stadt Harsewinkel</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>startklar begleitet das Projekt im Rahmen des Förderprogramms <a href="http://www.dritteorte.nrw/">„Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“</a> des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW</li>
<li>Konzeptionsphase: 2020</li>
<li>Umsetzungsphase: 2021 – 2023</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzungsbausteine</strong></p>
<p>Zusammenführung von Angeboten der kommunal getragenen Kultur und Bildung wie Musikschule und Volkshochschule; Nutzungen durch Angebote und Veranstaltungen anderer kultureller Akteure; Aneignung durch bürgerschaftliches Engagement mit Entwicklung und Umsetzung neuer Angebote zur Bereicherung der kulturellen Landschaft in Harsewinkel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm Dritte Orte von pro loco betreut</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p>Titelbild: Stadt Harsewinkel</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Angesichts des Bauzustands und Investitionsbedarfs setzt die Stadt als Initiatorin auf eine zweistufige Vorgehensweise für den neuen Kultur- und Begegnungsort. Für die Aufbauphase mit Probebetrieb werden die Räume mit einfachen Mitteln renoviert und notwendiger Veranstaltungstechnik ausgestattet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ins Machen kommen, lautet die Devise! Kultur- und Bildungsangebote von Stadt, VHS, Musikschule und KuBi werden ins „Wilhalm“ verlegt sowie für Einheimische, Vereine und Gruppen die Grundlagen geschaffen, sich den Dritten Ort mit eigenen Ideen anzueignen und auch kostenfrei zu nutzen. Im Probemodus geht es darum, Erfahrungen für den finalen Dritten Ort zu sammeln, neue Kooperationen mit Einheimischen für die langfristige Bespielung des Hauses einzugehen und nachhaltige Trägerstrukturen zu schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem Know-how aus der ersten Phase lässt sich im nächsten Schritt festlegen, welcher Bedarf an Räumen und Ausstattung besteht und das alte Gasthaus ab 2023 zum endgültigen Kulturort umbauen. Ein guter Mix aus kleinen und größeren (Mitmach-) Veranstaltungen soll Menschen jeden Alters, aber vor allem auch die junge Generation ansprechen, z. B. mit einem Barcamp für ein Jugend-Projekt, VHS-Kursen und Lesungen, Konzerten und Yoga; vielleicht wird sogar ein nostalgisches Kneipenquiz den Neuanfang des früheren Gasthauses Wilhalm als Dritter Ort begleiten.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Dritter Ort im Life House“, Stemwede</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/dritter-ort-im-life-house-stemwede/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 09:47:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://startklar-ab.de/?post_type=project&#038;p=2216</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p>JFK – wer denkt bei diesen Initialen nicht sofort an John F. Kennedy (1917–1963), den charismatischen 35. Präsidenten der USA! Für das JFK in Stemwede stand er allerdings nicht Pate. Die Buchstaben stehen hier für den seit 1974 aktiven „Verein für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede e. V.“ (JFK Stemwede), der seit 20 Jahren auch das multifunktionale Zentrum „Life House“ im Ortsteil Wehdem betreibt. Es grenzt an die zentral gelegene Stemweder-Berg-Schule und ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, wo interkultureller Austausch, Kulturevents, Workshops und Ferienspiele stattfinden. Schon jetzt ist viel los im „Life House“. Es soll aber noch mehr passieren, indem das Haus zu einem Dritten Ort weiterentwickelt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Grundanliegen des JFK Stemwede ist es, in einer ländlichen, strukturschwachen Region passgenaue Kinder- und Jugendarbeit zu machen sowie Kultur zu institutionalisieren. Der Verein verfügt über wertvolles Know-how in der Umsetzung großer Events wie den „Stemweder Kulturtagen“ oder dem kostenfreien „Stemweder Open Air“, das – durch 400 Ehrenamtliche unterstützt – jährlich 20.000 Menschen anzieht. Neben seiner Kultur-Kompetenz setzt der Verein auch Akzente in der Arbeit mit Flüchtlingen und in den Bereichen Bildung und Inklusion. Eine gute Basis, auf die sich für die Entwicklung zum Dritten Ort aufbauen lässt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was dem „Life House“ bislang fehlt, ist ein zentraler Ort mit Aufenthaltsqualität, der ansprechend möbliert und mit Technik für eine multifunktionale Nutzung ausgestattet ist. Dieser neue Ankerort wird der „Kulturtreff“, der in einem Anbau des „Life House“ entsteht. Mittags soll der „Kulturtreff“ als Schulcafé dienen, zu den anderen Zeiten wird er als Club für kleinere Formate, Auftritte von Singer-Songwritern oder Lesungen heimischer Autorinnen genutzt.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger: </strong>Verein für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede e. V.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Räume und Nutzungsbausteine: </strong></p>
<p>Kulturveranstaltungen, Kulturtreff als Ankerort, Konzerte regionaler Musiker, Bands und Künstler, Festivals, Workshops (z. B. Theater), Kultur- und Musikerbörse, Entwicklung eines digitalen „Dritten Ortes“, Kulturtafel für mehr kulturelle Teilhabe, Land-Kunst-Schule mit Workshops für Erwachsene und Kinder, Ausstellungen, Kreativmesse, Repair-Café und Makerspace, Social-Coworking – Unterstützung ehrenamtlicher Initiativen, eSport (Unterricht, Turnier, Präventionsveranstaltungen für Eltern und Kinder), gemeinsames Kochen (altersübergreifend, interkulturell)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> <span>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm Dritte Orte von pro loco betreut</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p><span>Titelbild: Verein für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede e. V.</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module dsm_icon_list dsm_icon_list_5">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Ergänzend wird das Kulturprogramm des „Life House“ erweitert: Eine monatliche Life-House-Jam mit lokalen Musikern, ein Indoor-Festival mit regionalen Bands, Workshops für Musikerinnen und für Eventtechnik werden ebenso angeboten wie eine Kultur- und Musikbörse. Eine „Kulturtafel“ sorgt künftig dafür, dass nicht verkaufte Tickets kostenlos an Bedürftige gehen. Jugendliche und Erwachsene können zudem in einer „Land-Kunst-Schule“ kreative Kurse besuchen, während die eher Technikaffinen im Repair-Café und Makerspace schrauben und tüfteln. Gemeinsames Kochen, E-Sport-Formate mit Computerspielen und das Bereitstellen von Infrastruktur für ehrenamtliche Initiativen (= Social Coworking) runden die Angebotspalette ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das „Life House Online“ hat zuletzt pandemiebedingt schon einige digitale Formate erfolgreich umgesetzt. Auf dieser Basis wird die Nutzung analoger, digitaler und hybrider Formate weiter optimiert. In puncto Verantwortungsstruktur setzt das „Life House“ auf seine flachen Hierarchien. Die Ehrenamtlichen sind seit jeher Motor für viele innovative  Aktionen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abgesehen von der Dorfgemeinschaft und der lokalen Kreativen-Community kann der JFK Stemwede auf weitere Kooperationspartner bauen: die Gemeinde Stemwede, den Kreis und die Medienwerkstatt Minden-Lübbecke sowie den Musikschulverband. „Veränderung ist die Regel des Lebens“, hat J. F. Kennedy einmal gesagt. Das „Life House“ in Stemwede ist schon immer ein Ort des beständigen Wandels.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Kulturstellwerk Nordlippe“, Dörentrup</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/kulturstellwerk-nordlippe-doerentrup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 09:44:11 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://startklar-ab.de/?post_type=project&#038;p=2212</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Essen auf Rädern. Das kennt man. Aber ein Dritter Ort auf Rädern? Das ist zumindest ungewöhnlich! Der Landeseisenbahn Lippe e. V. aus Extertal tritt für die Region mit ihrem „Kulturstellwerk Nordlippe“ den Beweis dafür an, dass das durchaus möglich ist. Die Gemeinde nordöstlich von Lemgo macht mit ihrem Projekt aus der Not eine Tugend. Denn die Region Nordlippe, zu der neben Extertal auch Dörentrup, Kalletal sowie die Stadt Barntrup gehören, ist sehr ländlich geprägt. „Ländlicher als hier wird es nicht!“, das ist eine landläufige Feststellung, die bei jungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Menschen Fluchtgedanken auslösen dürfte. Was kann man also tun, wenn die Umgebung v. a. für die junge Generation außer viel hügeliger Natur kaum Kultur oder Abwechslung, weder ÖPNV noch vielfältige berufliche Perspektiven bietet?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor diesem Hintergrund nur einen fixen Standort mit täglich geöffneter Tür zu etablieren, wäre wenig Erfolg versprechend. Stattdessen macht das Projektteam seinen Dritten Ort mobil, gemäß der Devise: „Wo sich kein Eiscafé halten kann, da ist der Eismann mobil.“ Das Projektteam, das ist ein Netzwerk, zu dem federführend der Landeseisenbahn Lippe e. V., der Kreis Lippe, der Landesverband Lippe, die zur Region gehörenden Kommunen sowie Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen gehören. Dreh- und Angelpunkte der Projektidee sind die Bahnmeisterei Farmbeck (Dörentrup), ein umgestalteter Waggon und eine alte Eisenbahnstrecke, die sich auf 30 km zwischen Extertal, Barntrup, Dörentrup und Lemgo durch die Region schlängelt. Aus diesen mobilen und immobilen Komponenten entwickeln die Aktiven zusammen mit weiteren Kooperationspartnerinnen und Ehrenamtlichen einen innovativen Mix aus Kultur-, Bildungs- und Mitmachangeboten für alle Generationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bahnmeisterei Farmbeck – ein zentraler wie neutraler Ort in der Region, frei von dörflichen Rivalitäten – wird dauerhaft zum Kultur- und Begegnungsort. Wo bislang ein Abstellgleis mit Waggon und alte Schuppengebäude wenig Aufenthaltsqualität verhießen, entsteht durch Umgestaltung und Neubau ein attraktiver, barrierefreier Treffpunkt zum Erleben von Kultur.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger: </strong>Smart Railway OWL gUG (haftungsbeschränkt)</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>startklar begleitet das Projekt im Rahmen des Förderprogramms <a href="http://www.dritteorte.nrw/">„Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“</a> des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW</li>
<li>Konzeptionsphase: 2020</li>
<li>Umsetzungsphase: 2021 – 2023</li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Räume und Nutzungsbausteine</strong></p>
<p>Räumlich: Landbahnhof und Bahnmeisterei im ehemaligen Landhandel, Europawaggon als mobiler Treffpunkt und Eventlocation, ein ganzer Zug als Land-Kulturexpress, Eisenbahnstrecke mit Kulturstationen, temporäre Container für Kulturmanagement, MINT-Werkstatt der Entdeckungen in Lokhalle. Inhaltlich: Offene Jugend- und Kulturarbeit, inklusive Theaterworkshops und BigBand-Proben, Gemüseflohmarkt, MINT &amp; MINKT, Fremdsprachen, Weidenflechten, Schmiedekunst, Seifensieden, Sonntagskaffee, Bahn-Kultur-Events mit offener Bühne, Festivals und Konzerte</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm Dritte Orte von pro loco betreut </p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p>Titelbild: alberts.architekten BDA – Büro für Soziale Architektur</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Nicht nur junge Menschen, sondern auch Familien und Großeltern können hier künftig kleine Konzerte oder Ausstellungen, Workshops oder Poetry-Slams genießen, sich bei Kuchen, Bratwurst oder kühlem Getränk begegnen, austauschen und entspannen. So weit, so gut. Da dieser eine Standort die Kultur aber nicht in die gesamte Region bringen kann, kommt Bewegung ins Projekt! Ein im Europa-Design umgestalteter Waggon wird zum flexibel einsetzbaren Treffpunkt und zur Eventlocation, sei es am Standort Bahnmeisterei, während einer Zugfahrt oder beim Halt an Bahnhöfen oder auf freier Strecke. Ergänzt um weitere Waggons verbindet der „Kulturexpress“ die Region, Menschen, Ideen und Projekte entlang der Strecke miteinander: Er bringt z. B. Jugendliche zusammen, die sich für Demokratie-Aktionen einsetzen oder gemeinsam an MINKT-Projekten tüfteln möchten; an einem anderen Ort wird er zur Bühne für Live-Konzerte oder ein Theaterstück. – Der Dritte Ort auf Rädern birgt viele Chancen, kreativ zu werden!</p></div>
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		<title>„3ECK“, Borken</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/3eck-borken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 09:41:02 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Aller guten Dinge sind drei“ – in Redewendungen und Märchen, aber auch in der Musik oder Mathematik hat die Zahl „Drei“ besondere Bedeutung. Im Förderprogramm „Dritte Orte“ spielt sie per se eine Rolle. Die Stadt Borken hat für ihre Bewerbung von Beginn an auf die Dreizahl gesetzt: Drei Kooperationspartner – Stadt, Musikschule und Remigius-Bücherei – haben sich zusammengetan, um ihren zunächst temporären Dritten Ort als eine Art Projektlabor zu entwickeln: Das „3ECK“ hat dazu Quartier in einem ehemaligen Leerstand am Neutor 3 bezogen, mitten in der City. Von hier aus wird der finale Dritte Ort weiterentwickelt, der Synergieeffekte nutzen, die bestehende Kulturachse und damit auch die Zukunftsfähigkeit der Borkener Innenstadt stärken will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der finale Dritte Ort soll künftig nicht nur die Musikschule und die Remigius-Bücherei räumlich und konzeptionell miteinander vereinen; zusätzlich soll er auch Raum bieten für Kultur, Vereine und Bürgerschaft sowie für ein gastronomisches Angebot, das niedrigschwellig die Aufenthaltsqualität steigert. Doch wie kann der perfekte Dritte Ort für alle Generationen ansprechend sein? Wo ist der richtige Standort? Welche Formate gewährleisten ein integratives wie inklusives Angebot? Im temporären „3ECK“ werden solche Fragen konkretisiert, auch durch Beteiligung von Einheimischen, Vereinen und kulturellen Initiativen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das „3ECK“ ist als Projektlabor ideal, um wichtige Erfahrungen für den finalen Dritten Ort zu sammeln. Die Kooperationspartner, Bürgerinnen und Kulturschaffenden haben sich bereits analog und digital beteiligt und konkrete Aktions-Ideen eingebracht. Damit diese im „3ECK“ umgesetzt werden können, sind dort kleine Anpassungen notwendig: So schaffen neue Tablets, die digitales Zeitungslesen erlauben, mehr Bibliotheksatmosphäre. Zwei Räume werden verbunden zu einem weiteren großen Raum für Musikunterricht, Gruppentreffen oder Workshops.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Küche erhält ein kleines Update, während der Innenhof mit kleiner Bühne und Sitzmöbeln zum neuen Aufführungsort für Konzerte und Lesungen umgestaltet wird. Als besonderes Highlight öffnet eine Bühne das „3ECK“ wie ein Balkon zu Straßenraum und Gastronomie und macht es zum Schauplatz für Konzerte und andere Formate.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger: </strong>Stadt Borken, Kulturbüro und Musikschule</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>startklar begleitet das Projekt im Rahmen des Förderprogramms <a href="http://www.dritteorte.nrw/">„Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“</a> des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW</li>
<li>Konzeptionsphase: 2020</li>
<li>Umsetzungsphase: 2021 – 2023</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Räume und Nutzungsbausteine</strong></p>
<p>Ein großzügiger Gastronomiebereich mit Wohnzimmercharakter lädt zum Verweilen, zum Snacken, Freunde treffen, Arbeiten oder Besprechen ein. Die weitläufige Bibliothek erstreckt sich über große Teile des Gebäudes und lässt Bücher zum allgegenwärtigen Medium des Hauses werden. Ein Makerspace und die Bibliothek der Dinge erweitern den Bibliotheksbegriff. Die Proberäume der Musikschule säumen die Flächen des Dritten Ortes, eine Bühne motiviert Musikerinnen und Musiker, das Erlernte und Geprobte auch der Öffentlichkeit oder einem interessierten Publikum darzubringen. Im Außenbereich kann Musik auf dem Klangspielplatz jederzeit erlebt werden und die Terrassen und Balkone öffnen das Gebäude in die Stadt hinein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm Dritte Orte von pro loco betreut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p>Titelbild: Stadt Borken / MediaMieze</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Das zunächst eher unscharfe Bild des finalen Dritten Ortes erhält durch dieses Reallabor ein immer klareres Profil: Eine einladende und frei zugängliche Gastronomie wird künftig zum Verweilen und zum Snacken, zur Begegnung mit Freunden, zum Arbeiten oder Besprechen einladen. Die barrierefreie Bibliothek prägt mit ihren Büchern, analogem und digitalem Angebot das Gebäude; ein Makerspace und eine Bibliothek der Dinge erweitern das ursprüngliche Büchereiformat. In den Musikschul-Räumen proben junge Geiger mit Altistinnen, um das Erlernte später auf der Bühne zu präsentieren. Musik kann jederzeit auf dem Open-Air-Klangspielplatz genossen werden, Terrassen und Balkone öffnen das Gebäude zur Stadt hin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Interaktive Mitmachangebote, Repair-Café, digitale Sprechstunden oder Spielnachmittage stehen allen Interessierten offen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Dritte Ort in Borken ist künftig da, wo Kultur eine Adresse hat, von vielen gelebt wird und in Stadt und Gesellschaft verankert ist. Kein Wunder, denn aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei!</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>„ARTandTECH.space“, Rheine</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/artandtech-space-rheine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 09:36:29 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kunst und Technik – was für manche ein Widerspruch ist, bedeutet für andere eine ideale Symbiose. Sicher ist: In beiden Bereichen ist Kreativität gefragt. Zudem bedient sich z. B. ein Maler bestimmter Techniken, genauso wie eine Ingenieurin ihr Produkt nicht nur funktional entwickelt, sondern auch auf dessen Ästhetik achtet. Die auf jeden Fall inspirierende Wechselbeziehung zwischen Kunst und Technik nutzt auch der künftige Dritte Ort in Dabei setzt er vor allem auf das kreative Potenzial der jungen Generation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die 2020 gegründete Jugendkunstschule Rheine und das etablierte Projektlabor des Berufskollegs des Kreises Steinfurt haben sich zusammengetan, um zentral und bahnhofsnah einen Ort für alle Menschen zu schaffen, die frei und kreativ arbeiten oder „einfach etwas machen“ wollen. Unterstützt wird das Projektteam durch das Kloster Bentlage, das als Zentrum für zeitgenössische Kunst über viel Erfahrung mit regionalen und internationalen Kooperations- und Austauschprojekten verfügt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der künftige ARTandTECH.space umfasst ca. 900 m²: Die Räume und Lagerhallen werden umgebaut und mit dem für künstlerische wie technische Zwecke notwendigen Equipment ausgestattet. Bereiche für den Ideen-Austausch und gemeinsame Pausen entstehen ebenfalls. In Werkstätten, Ateliers, Kreativ- und Probenräumen begegnen sich dann künftig Technikfreaks und Kunstbeflissene; es treffen Formate wie Konzerte, Theater- und Tanzperformances oder Kunstausstellungen auf Maker-Messen, Projektlabore und Tech-Challenges. Der besondere Synergieeffekt für den künftigen Dritten Ort entsteht aus der Zusammenarbeit von Jugendkunstschule und Projektlabor des Berufskollegs.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger: </strong>Stadt Rheine, Kulturservice</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>startklar begleitet das Projekt im Rahmen des Förderprogramms <a href="http://www.dritteorte.nrw/">„Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“</a> des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW</li>
<li>Konzeptionsphase: 2020</li>
<li>Umsetzungsphase: 2021 – 2023</li>
</ul>
<p><strong>Räume und Nutzungsbausteine</strong></p>
<p>Jugendkunstschule für künstlerisch-kreatives Arbeiten und Makerspace für Praxis- und Projektlernen in offenen Lernumgebungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span></span></p>
<p><span></span></p>
<p><span></span></p>
<p><span></span></p>
<p><span>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm Dritte Orte von pro loco betreut.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p><span>Foto: Stadt Rheine, Kulturservice</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module dsm_icon_list dsm_icon_list_8">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Durch die Kooperation der beiden auf die junge Generation ausgerichteten Bildungseinrichtungen sind Jugendliche ein strukturell prägender und gestaltender Teil des Projekts. Sie sind in besonderer Weise angesprochen. Das Angebot bleibt aber keineswegs auf diese Zielgruppe beschränkt, sondern setzt auf Partizipation von Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Was den Verantwortlichen darüber hinaus sehr wichtig ist: Es sollen sich keinesfalls nur künstlerisch oder technisch Begabte angesprochen fühlen. Kunstbanausinnen und Technik-Laien sind ebenso willkommen! Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Neugier und Interesse reichen aus, um den Dritten Ort mit kreativem Leben zu füllen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit diesem neuen Ort für interdisziplinäre Zusammenarbeit ist auch der Wunsch verbunden, bei der einen oder dem anderen vielleicht eine besondere</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Begeisterung oder Begabung aufzudecken bzw. zu entwickeln. Der ARTandTECH.space möchte zudem themenübergreifende Denk- und Arbeitsweisen fördern und zu Kommunikation, kritischem Denken und Perspektivwechseln anregen. Die Verbindung technisch-wissenschaftlicher Herangehensweisen mit kreativ-ästhetischen Ausdrucksformen eröffnet vielfältige Chancen für Teilhabe und Identitätsbildung, sie stärkt Teamfähigkeit und verantwortungsbewusstes, nachhaltiges Handeln. Kunst und Technik sind damit alles andere als ein Widerspruch!</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Dritter Ort – Bücherei der Zukunft“, Bad Berleburg</title>
		<link>https://startklar-ab.de/project/dritter-ort-buecherei-der-zukunft-bad-berleburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maja T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 09:32:20 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://startklar-ab.de/?post_type=project&#038;p=2199</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Laut Duden ist eine Bücherei „eine Einrichtung zur systematischen Erfassung, Erhaltung, Betreuung und Zugänglichmachung von Büchern“. – Eine zugegebenermaßen sehr nüchterne Definition für einen Ort, mit dem viele Menschen jeden Alters wohl weit mehr verbinden. Wie viel Erlebnis- und Begegnungspotenzial wirklich in einer Stadtbücherei steckt, besonders auch im und für den ländlichen Raum, möchte Bad Berleburg mit seinem „Dritte Orte“-Projekt „Bücherei der Zukunft“ zeigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie vielerorts nutzen auch in Bad Berleburg alle Generationen die Stadtbücherei, um dort gezielt ein Buch oder eine DVD auszuleihen oder sich bei Vorträgen und Vorlesestunden zu begegnen. Diese Beliebtheit war und ist optimal, um die Nutzer auch dafür zu gewinnen, sich in die Weiterentwicklung einer Bücherei zum Dritten Ort einzubringen. Die Stadt hat diese Chance aktiv genutzt und die Interessierten zunächst befragt, wie sie sich ihre Bücherei der Zukunft vorstellen, um auf dieser Grundlage ein von der Bürgerschaft mitgetragenes Konzept zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Plan ist aufgegangen: Ein großes Netzwerk engagierter Ehrenamtlicher und weiterer Unterstützerinnen aus Schulen, Kitas, Vereinen, Institutionen und Unternehmen ist seither mit im Boot und unterstützt das Projekt auch in der Umsetzungsphase. Die vielen Aktiven sind tatsächlich Gold wert! Denn nicht allein die Bücherei in der Kernstadt soll künftig als „Dritter Ort“ fungieren und bespielt werden, sondern das Projekt möchte in die Fläche wirken – und die ist groß: Bad Berleburg ist mit seinen insgesamt 23 Ortsteilen die flächenmäßig größte Stadt des Kreises Siegen-Wittgenstein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Physischer Ankerpunkt des Projektes ist die Stadtbücherei in der Kernstadt. Sie wird umfassend modernisiert, so dass die Räume für bewährte wie neue analoge und digitale Nutzungs-, Mitmach- und Austauschangebote ansprechend gestaltet und technisch optimal ausgestattet sind. Fensternischen, Lesekörbe und -höhlen laden zum Chillen, Lernen, Schmökern oder Vorlesen ein; gleichzeitig entstehen Bereiche, die als Makerspace besonders die Aktiven und Kreativen ansprechen wollen. Diese sollen geeignete Bedingungen vorfinden, um sich auszutauschen, auf spielerische Weise Wissen und Lehrstoff anzueignen oder digitale Kompetenz vermittelt zu bekommen. Ein Lesecafé sorgt für Gemütlichkeit, und kulturelle Veranstaltungen, Workshops und Vorträge runden die Angebotspalette ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Projektträger: </strong>Stadt Bad Berleburg</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>startklar begleitet das Projekt im Rahmen des Förderprogramms <a href="http://www.dritteorte.nrw/">„Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“</a> des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW</li>
<li>Umsetzungsphase: 2021 – 2023<strong style="font-size: 18px;"> </strong></li>
</ul>
<p><strong>Räume und Nutzungsbausteine: </strong></p>
<p>Raum für Begegnung, Aktivitäten und gleichzeitig für Inseln der Ruhe und Konzentration, Makerspace (Platz für Aktive und Entwickler), Lesezelt / Lesehöhle (Lesen, Vorlesen, Spielen und Chillen für die jungen Besucher), Lesekörbe / Fensternischen (Schmökern, Lernen, Rückzug), Balkonzimmer (Lernen, Diskutieren, Spielen, digitale Kompetenz), Lesecafé (Kommunikation / Austausch, Lesen mit Gemütlichkeit), Kultur und Bildung (Veranstaltungen und Vorträge)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span>Seit dem 1. September 2024 werden Projekte aus dem Programm Dritte Orte von pro loco betreut.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<p><span>Foto: nonconform ideenwerkstatt, nonconform zt gmbh</span> </p></div>
			</div><div class="et_pb_module dsm_icon_list dsm_icon_list_9">
				
				
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_19">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bleibt die Frage, wie das Projekt auch in die Fläche wirken und die Menschen in den Ortsteilen mit seinem Angebot erreichen kann? Dafür sorgen z. B. dezentrale Bücherschränke, die dazu einladen, Literatur kostenlos zu entnehmen oder einzustellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Einsatz kommt u. a. auch ein Jugendbus, der den Lesestoff regelmäßig zu den Bibliophilen bringt. Als besonderes Highlight werden in den 23 Ortschaften Lesestrandkörbe aufgestellt, die als multifunktional gestaltete mobile Bibliothek die Bücherei in allen Ortsteilen repräsentieren und erlebbar machen. – Viele Maßnahmen werden die Bücherei atmosphärisch, technisch und programmatisch zum Dritten Ort weiterentwickeln und zu weit mehr machen als einer nüchternen Einrichtung zum Ausleihen von Büchern!</p></div>
			</div>
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