Aktivierungs und Transferprozess: „Das gute Leben selbstgemacht Knotenpunkte des öffentlichen Lebens“
Auftraggeber: REGIONALE 2025 Agentur / Rheinisch-Bergischer Kreis
Förderung: Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW (Dorferneuerung)
Kooperationspartner: REGIONALE 2025 Agentur, Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis
Laufzeit: 2022 bis 2025 (über Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW), Folgeauftrag 2025/2026 (über REGIONALE 2025)
Weitere Informationen:
https://knotenpunkte.de/
https://www.regionale2025.de/
Der Aktivierungs- und Transferprozess „Das Gute Leben selbst gemacht – Knotenpunkte des öffentlichen Lebens“ der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand zielt darauf ab, physische Orte im ländlichen Raum zu stärken, an denen gemeinschaftliches Leben, lokale Daseinsvorsorge und bürgerschaftlich-zivilgesellschaftliches Engagement zusammenkommen. Diese Orte, sogenannte Knotenpunkte des öffentlichen Lebens, an denen Bürger*innen selbst aktiv werden, übernehmen eine zentrale Rolle für (soziale) Zukunftsinfrastrukturen und Zusammenhalt in Dörfern und Kleinstädten.
Im Auftrag der REGIONALE 2025 Agentur sowie in Kooperation mit den beteiligten Kreisen begleitet startklar a+b seit 2022 den Prozess fachlich und qualifiziert zehn ausgewählte Pilotprojekte in ihrer Projektentwicklung. Der Fokus liegt auf der Aktivierung relevanter Akteur*innen, der konzeptionellen Entwicklung von projektbezogenen Profilen sowie der Entwicklung tragfähiger Nutzungs-, Betriebs- und Trägerkonzepte. Der Projektprozess erfolgt in enger Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, den jeweiligen Kommunen und weiteren (lokalen) Partner*innen.
Ziel des Knotenpunkte-Programms ist es, zivilgesellschaftlich getragene Orte des öffentlichen Lebens als tragende Infrastruktur der Daseinsvorsorge im ländlich geprägten Raum langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln sowie als kooperative „Knoten“ für soziale, kulturelle, wirtschaftliche und infrastrukturelle Angebote zu etablieren. Neben der konkreten Qualifizierung und Begleitung ausgewählter Pilotprojekte zielt der Prozess darauf ab, übertragbare Strategien, Organisations- und Kooperationsmodelle zu entwickeln und für andere Orte nutzbar zu machen.
Zentrale Bausteine sind dabei Wissenstransfer und projektübergreifendes Lernen: Gute Beispiele werden sichtbar gemacht, Erfahrungen systematisch ausgewertet und Engagement zur Nachahmung und Weiterentwicklung angeregt. startklar a+b verantwortet hierfür die inhaltliche Konzeption und strategische Weiterentwicklung des Gesamtprozesses im engen Schulterschluss mit der REGIONALE 2025, den drei Kreisen und einem Beirat sowie die Planung, Moderation und Umsetzung von Austausch- und Qualifizierungsformaten wie digitalen Foren, Fallwerkstätten und Exkursionen.
Im Rahmen des Aktivierungsprozesses begleitet startklar a+b derzeit sieben Pilotprojekte: die Villa Much (Gemeinde Much), die Ehemalige Synagoge Ruppichteroth (Gemeinde Ruppichteroth), das Bürgerzentrum Windeck (Gemeinde Windeck), die Alte Schule Eichhof-Sülze (Gemeinde Kürten), das Kramerhaus (Stadt Burscheid), den Mobilen Dorftreff Osberghausen (Gemeinde Engelskirchen) sowie das Dörfergemeinschaftshaus Wallerhausen (Gemeinde Morsbach). Darüber hinaus wurden ab Herbst 2025 Einstiege in drei weitere Projekte begonnen: die Alte Schule Birk (Stadt Lohmar), die Kirche Forsbach (Stadt Rösrath) und der Dorfknotenpunkt in Marienhagen (Stadt Wiehl).
Ab Oktober 2025 bis Dezember 2026 begleitet startklar a+b die Fortführung des Prozesses mit Fokus auf die strategische Verstetigung der bisherigen Erkenntnisse. Im Zentrum stehen die fachliche Unterstützung des REGIONALE-Präsentationszeitraums, die fortlaufende Qualifizierung der Pilotprojekte sowie die Vorbereitung des Zeltfestivals „Das Gute Leben selbst gemacht!“ im Juli 2026.
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