Programme
Engagement stärken, Programme verantworten, Projekte qualifizieren, Wissen übertragen
Programme schaffen Rahmenbedingungen, in denen aus guten Ideen tragfähige Projekte werden können. Sie verbinden Förderlogiken, fachliche Beratung, lokale Verantwortung und übertragbares Wissen. Gerade dort, wo bürgerschaftliches Engagement, kommunales Handeln und gesellschaftliche Zukunftsaufgaben zusammenkommen, braucht es solche verlässlichen Strukturen: für Orientierung, Qualifizierung, Austausch und Umsetzung.
startklar a+b steuert und begleitet Programme an der Schnittstelle von Zivilgesellschaft, öffentlicher Hand, Stadt- und Regionalentwicklung, Kultur, Umwelt und Gemeinwohl. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die aus lokalem Engagement entstehen und konkrete Orte, Infrastrukturen oder Netzwerke weiterentwickeln: Stadtteilzentren, Kultur- und Begegnungsorte, Knotenpunkte des öffentlichen Lebens, Umweltbildungsorte, Gemeinschaftsgärten, Dorfzentren oder neue Formen kooperativer Trägerschaft.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Aktivierung und Umnutzung bestehender Gebäude, Freiflächen und Infrastrukturen. Viele Projekte entstehen dort, wo leerstehende oder mindergenutzte Orte neue Aufgaben übernehmen können: als Räume für Begegnung, Kultur, Bildung, Daseinsvorsorge, Nachbarschaft, Klimaschutz oder gemeinwohlorientierte Stadt- und Ortsentwicklung.
Unsere Rolle liegt zwischen strategischer Programmentwicklung, fachlicher Projektberatung und operativer Prozessgestaltung. Wir unterstützen Ministerien, Kommunen, Kreise, Regionen und Projektinitiativen dabei, Programme so aufzusetzen und umzusetzen, dass sie vor Ort wirksam werden. Dazu gehören die Qualifizierung von Projektideen, die Entwicklung tragfähiger Nutzungs-, Organisations-, Träger-, Finanzierungs- und Betriebskonzepte, die Moderation von Abstimmungsprozessen sowie die Übersetzung unterschiedlicher Handlungslogiken zwischen Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik, Fördermittelgebern und weiteren Partner*innen.
In den vergangenen Jahren hat startklar a+b unterschiedliche Landesprogramme in Nordrhein-Westfalen mit gesteuert oder fachlich begleitet. Dazu zählen das Programm „Initiative ergreifen“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW, das bürgerschaftliches Engagement und Stadterneuerung miteinander verknüpft, sowie das Programm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW, das kulturelle Infrastruktur und Begegnungsorte im ländlichen Raum stärkt. startklar a+b hat „Initiative ergreifen“ bis 2024 als Management begleitet und das Programmbüro „Dritte Orte“ bis 2024 verantwortet.
Aktuell begleitet startklar a+b weiterhin Programme, die bürgerschaftliches Engagement qualifizieren und in die Umsetzung bringen. Im Programm „Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements“ des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW werden ehrenamtlich getragene Initiativen bei der Professionalisierung ihrer Projektideen unterstützt, unter anderem bei der Schärfung von Projektprofilen, bei Organisations- und Rechtsformen, bei Nutzungs-, Betriebs- und Wirtschaftskonzepten, bei Finanzierungsfragen sowie bei der Zusammenarbeit mit Kommunen und weiteren Partner*innen.
Ein weiterer laufender Programmschwerpunkt ist der Aktivierungs- und Transferprozess „Das gute Leben selbst gemacht! Knotenpunkte des öffentlichen Lebens“ im Bergischen RheinLand. Der Prozess wurde von der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand gemeinsam mit dem Oberbergischen Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis gestartet; mit der Durchführung ist startklar a+b beauftragt. Gefördert wird der Prozess im Rahmen der Dorferneuerung durch das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, lebendige öffentliche Orte in eher ländlich geprägten Räumen zu stärken, zivilgesellschaftlich getragene Infrastruktur weiterzuentwickeln, gute Beispiele sichtbar zu machen und Wissen über Entwicklung, Umsetzung und Betrieb solcher Knotenpunkte weiterzugeben.
Allen Programmen gemeinsam ist ein Verständnis von Entwicklung, das nicht bei der Förderung endet. Entscheidend ist, ob Projekte langfristig getragen, betrieben und weiterentwickelt werden können. Deshalb denken wir Programme immer auch als Lernräume: Sie bündeln Erfahrungen aus unterschiedlichen Orten, machen erfolgreiche Modelle sichtbar und helfen, lokale Lösungen in übertragbares Wissen zu übersetzen.
Dazu entwickelt startklar a+b passende Formate: Werkstätten, Foren, Exkursionen, Fachveranstaltungen, Qualifizierungsformate, Projektdossiers, Websites, Newsletter und weitere Kommunikationsbausteine. Sie dienen dazu, Erfahrungen zu teilen, Akteur*innen zu vernetzen, Wissen zu sichern und Nachahmung möglich zu machen.
So entstehen Programme, die mehr sind als einzelne Förderkulissen. Sie werden zu Möglichkeitsräumen für Engagement, Kooperation und gemeinwohlorientierte Entwicklung in Stadt, Land und Region.

startklar a+b GmbH
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