41 x Praktisch – Projekt Wissen Nutzen – 20.11.2019

40 x Praktisch geht in die nächste Runde!

Raus aus dem eigenen Sumpf. Die Welt nicht jedes Mal neu erfinden. Über den Tellerrand schauen. Sich mit Gleichgesinnten austauschen, voneinander lernen, sich vernetzen…

…41 x 10 Minuten geballter Input plus 15 Minuten Fragen und Antworten zu 24 sehr konkreten Themen aus dem Projektalltag von gemeinnützigen Stadtentwicklungs-, Quartiers- und Wohnprojekten – das ist das Konzept der Wissens- und Vernetzungsveranstaltung „41 x Praktisch – Projekt Wissen Nutzen“, die am 20. November 2019, 10.00 Uhr – 17.00 Uhr in der Rohrmeisterei, Schwerte in die nächste Runde geht.

Erfolgreiche Projektakteurinnen und -akteure bringen Wissen, Handwerkszeug und nützliche Hilfestellungen für den Projektalltag mit und stellen sich Ihren Fragen.

Hier geht’s zur Anmeldung!

Inhalte, Themen, Sessions

Profilierung, Prozess

  1. Aufsuchen statt Abwarten – Zusammenarbeit statt Aktivierung
    Beteiligungsprozesse in der Stadt- und Quartiersentwicklung sind vielschichtig und bieten ein breites Set an Methoden und Verfahren. Trotzdem wird landauf, landab immer wieder beklagt, dass nur bestimmte Bevölkerungsgruppen daran partizipieren. Wie können die Prozesse nachhaltiger  gestaltet werden? Die Initialkapital-Projekte der Montag Stiftung Urbane Räume setzen auf eine inklusive, kooperative Projektentwicklung. Der Vortrag umreißt diesen Ansatz und teilt Erfahrungen aus den Projekten: von aufsuchender Arbeit, Talentscouting, Qualifizierung, Möglichkeitsräumen.

    Robert Ambrée, Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung, ist Stadtentwickler bei der Montag Stiftung Urbane Räume und Projektmanager Gemeinwohl im Initialkapital-Projekt „BOB Campus“ in Wuppertal-Oberbarmen.

  2. Wir kommen in Frieden! Ufo oder Quartiersprojekt? Beteiligen, Teilhabe organisieren oder Verantwortung abgeben?
    Projekte werden von wenigen initiiert, aufgebaut und programmatisch vorbereitet. Gleichzeitig soll vielen Menschen der Raum gegeben werden, sich zu engagieren und sich „zu Hause“ zu fühlen. Die Königsburg in Viersen hat sich von Beginn an und sehr schnell zu einem in der Stadtgesellschaft breit verankerten Projekt entwickelt. Hier erfahren Sie, wie.

    Cornelia Breidenbach ist Vorstandsmitglied des Königsburg 2.0 e.V. und als Gründungsmitglied des Vereins von Anfang an dabei.

  3. Wie aktiviert man leerstehende kirchliche Immobilien für Gemeinwohlprojekte? Was können andere daraus lernen?
    Aufgrund des Mitgliederrückgangs der katholischen und evangelischen Kirchen, werden vermehrt Gebäude dieser aufgegeben. Zugleich ist festzustellen, dass Vereine, die aus der Migrtation hervorgegangen sind (kulturelle und religiöse), ständig unter Raummangel leiden. Hinzu kommt, dass der Großteil der Geflüchteten in den Nordteilen der Ballungsräume im Ruhrgebiet untergekommen sind. Frei werdende Gebäude der Kirchen sind hier von Vorteil, um die Integration durch Sprache, Wertevermittlung und Vorbereitung auf das Arbeitsleben voran zu bringen.

    Willi Overbeck vom KD 11/13 in Essen und Kerstin Meyer vom LutherLAB in Bochum erzählen aus ihren Projekten wie leerstehende kirchliche Immobilien mit unterschiedlichen Ansätzen für Gemeinwohlprojekte aktiviert werden können.

  4. Bauen mit Bürgern! Wie geht das mit der Selbsthilfe im Kontext stadtgesellschaftlicher Projekte?
    Bauliche Selbsthilfe, also am Bau selbst anzupacken, ist für viele Menschen der Ausdruck höchster Verbundenheit mit ihrem Projekt. Durch das Selbstmachen lässt sich eben ein Teil der Investitionssumme durch „Muskelhypotheken“ finanzieren. Für viele Gemeinwohlprojekte ist das Selberbauen also auf mehreren Ebenen ein wichtiger Eckpfeiler, damit ein Projekt gelingen kann. Für den Bauprozess aber bedeutet das eine höhere Komplexität. Eine Baustelle, auf der 20 Leute ehrenamtlich „herumwuseln“, ist eben keine „normale“ Baustelle. Ragnhild Klußmann gibt Einblicke in mögliche Arbeitsweisen zeigt Ansätze auf, wie bauliche Selbsthilfe organisiert werden kann.

    Ragnhild Klußmann ist Architektin und leitet gemeinsam mit Marc Hübert das Kölner Architekturbüro raumwerk.architekten. Neben der langjährigen Erfahrung im Umbau und Umnutzung von Bestandsimmobilien beschäftigt sie sich mit gemeinwohlorientierten Projekten und berät und begleitet dort den Entwicklungs- und Bauprozess für Vereine, Kommunen und Bauherren mit baulicher Selbsthilfe und anderen Umsetzungsmodellen.

  5. Gruppenbildung: Denn nur zusammen sind wir nicht allein… Warum sind lange Prozesse keine Verschwendung?
    „Soziale Substanz“ ist DIE Voraussetzung für das Funktionieren einer Gruppe! Ein intensives Kennenlernen der Akteure im Prozess ist dafür unabdingbar. Zeit ist dabei ein Qualitätsfaktor, kein Verzug. Wo soll sonst die „soziale Substanz“ herkommen, die benötigt wird, um langfristig als Gemeinschaft zusammenzuleben und Konflikte auszuhalten….?

    Rolf Novy-Huy ist Vorstand der Stiftung trias, war vorher 12 Jahre in der Finanzierung von Projekten tätig und wohnt selbst in einem Projekt.

  6. Digitalisierung für Praktiker – Doodle, Slack, Nextcloud, GoogleGroups & Co – Wo können Kollaborationstools helfen, den Projektalltag zu erleichtern?
    “Projektentwicklung – gerade das Zusammenspiel aus Haupt- und Ehrenamt – bedeutet einen immensen Kommunikationsaufwand. Zum Glück spielt einem die Digitalisierung in die Karten, wenn es darum geht Transparenz herzustellen, alle Projekbeteligten möglichst gut abzuholen, Entscheidungen vorzubereiten und die “Mailflut” einzudämmen. Der Workshop konzentriert sich auf praktische Erfahrungen im Einsatz von Kommunikationssoftware der B-Side aus den vergangen vier Jahren und wirft dabei einen Schlaglicht auf das ein oder andere Werkzeug. Allen Vorteilen zum Trotz wird dabei der kritische Blick nicht vergessen, denn es gilt: “Jede Technologie ist nur so gut, wie Wohlwohlen und Disziplin der Menschen, die sie anwenden”.

    Sascha Kullak ist Mitglied der B-Side Initative in Münster, die dort versucht einen Speicher in ein Kulturzentrum zu verwandeln. Seit 2015 ist er deswegen ständig auf der Suche nach Wegen ehrenamtliche Projektarbeit mithilfe von digitalen Werkzeugen zu unterstützen.

Kommunikation

  1. kurzundbuendig – Ihr Projekt auf der Titelseite einer Zeitung?
    Was macht Ihnen im Projekt Freude? Wo wollen Sie hin? Wie? Was ist wichtig? Welches Bild macht neugierig? Was könnte ihre Gegenüber interessieren und wie denkt eigentlich der Bürgermeister über Ihr Projekt? Die simulierte »Cover-Übung« macht nicht nur Spaß, sondern ist als sortierende, kurze und knackige, erste Projektdarstellung extrem hilfreich. Thomas Hebler stellt diese charmante Methode als Handreichung vor, um Sie in Teams dabei zu unterstützen, ein »gemeinsames Bild für ein gemeinsames Projekt« zu entwickeln und verschiedene Blickwinkel darauf einzunehmen.

    Thomas Hebler ist geschäftsführender Designer und wurde 1968 geboren, um nach Unterschieden zu suchen, sie zu finden, darzustellen und zu Unterschiedlichkeit zu ermutigen. Er ist der Meinung, dass auch gemeinnützige Initiativen gute Kommunikation brauchen – die nicht immer teuer sein muss! Er steht Ihnen als Impulsgeber für Ideen, Kommunikation und Mikrokampagnen zur Seite. Zusammen mit seinem Bruder Sebastian führt er die Agentur »HauptwegNebenwege« in Köln.

  2. Videos, Skizzen, Fingerfarben – Die Kraft der Bilder in Projekten.
    Ein entstehendes Quartiersprojekt braucht Öffentlichkeit, um in der Stadt Fuß fassen zu können. Wie erzeugt man die richtigen Bilder, um Aufmerksamkeit und Interesse bei der Stadtgesellschaft zu wecken und idealerweise noch für das Projekt zu mobilisieren? Kreativität kann dabei nicht schaden, aber in der Praxis lässt sich auch die ein oder andere Methode anwenden.

    Tim Többe ist freiberuflicher Illustrator, Vorstand im B-Side e.V. und macht seit 2014 Öffentlichkeitsarbeit für die B-Side, Münster.

  3. Das 1×1 der Augenhöhe – Die Kommunikation zwischen bürgerschaftlichen Projekten, Politik und Verwaltung
    Augenhöhe ist die Basis. Doch was braucht es für eine gute Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern und welche Wege der Kommunikation führen zu einer projektorientierten Förderung.

    Dr. Ina Bartmann hat Erfahrungen in der Entwicklung von Projekten als Architektin, Stadtplanerin, Dezernentin und Fachbereichsleiterin. Zudem ist sie beim Königsburg e.V. in einem projektbegleiteten Team, das eng mit der Stadt und Fördergerbern zusammenarbeitet.

  4. Hör mir doch erstmal zu! – Kommunikation in der kooperativen Projektentwicklung
    Prozesse so zu gestalten, dass tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen im Stadtteil erzielt werden, erfordert, die Anliegen aller Beteiligten zu berücksichtigen? Wie ist das möglich?
    Statt im wohlgemeinten Aktionismus immer wieder Visionen und Ziele zu beschreiben, oder Wunschlisten für die Planer aufstellen zu lassen, bedarf es zuallererst der Kunst des Zuhörens.
    Perspektivwechsel ermöglichen allen Beteiligten ein größeres Verständnis für die anderen und die Herausforderungen des Gesamtsystems. Ein Vortrag mit kleinen Übungseinheiten.

    Johanna Debik, Dipl.-Ing. Architektur und Städtebau, ist Programmleiterin Initialkapital bei der Montag Stiftung Urbane Räume und Geschäftsführerin im Initialkapital-Projekt „BOB Campus“ in Wuppertal-Oberbarmen.

  5. Die Öffentlichkeit erreichen – Jenseits von Facebook & Co
    Social Media sind allgegenwärtig. Doch welche anderen kreativen, lebendigen und ansprechenden Wege gibt es, die Öffentlichkeit zu erreichen? Wie lassen sich Mitbürger ansprechen, motivieren, einbinden? Wie kann man zum Gespräch einladen? Welche Kommunikationskanäle sind zielführend? Der Workshop zeigt es!

    Prof. Dr. Florian Kluge ist Landschaftsarchitekt, Professor für Projektmanagement und Leiter des Instituts für Prozessarchitektur an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter sowie Partner im Büro nonconform ideenwerkstatt, Wien/Berlin/Aachen.

Rechtliches (im weitesten Sinne!)

  1. Lotsen durch’s Förderrecht – (Wie)viele Wege führen an die Geldtöpfe?
    Förderprogramme gibt es viele. Wie findet man da das passende Förderprogramm für das eigene Projekt?

    Katrin Reuscher arbeitet für die startklar a+b GmbH im Bereich der Projektqualifizierung und -begleitung und entwickelt mit und für die Otto Pankok Stiftung selbst ein Kulturprojekt im ländlichen Raum. Ein essentieller Baustein ist dabei der Aufbau teils komplexer Finanzierungs- und Förderkulissen aus den Bereichen Städtebauförderung, Dritte Orte, Denkmalpflege, Leader sowie großer privater und öffentlicher Stiftungen.

  2. Wie findet man gute Architekten? …und wie verträgt sich das mit Förder- und Vergaberecht?
    Objektplaner, Fachplaner, Gutachter, Projektsteuerer – Die Zusammenarbeit in einer stets einzigartigen Zusammensetzung von Beteiligten macht den Reiz von Bauprojekten aus! In diesem Workshop wird gezeigt, wie Sie die passenden Partner unter Berücksichtigung des Förder- und Vergaberechts finden.

    Yannik Hoeder (Wirtschaftsingenieur (M.Sc.)) ist für die pmd GmbH als Projektsteuerer tätig. Die Vergabe und Führung von Planungsteams im öffentlichen Hochbau gehört zu seinen Arbeitsschwerpunkten.

  3. Rechtsformen: Verein, Genossenschaft, GbR, (g)GmbH… Die beste Rechtsform gibt es nicht, nur die passende.
    Nach der Formulierung der Projektidee und einer ersten Gruppenbildungsphase wird unweigerlich die Frage nach der Rechtsform gestellt. Die Mitwirkungsmöglichkeit, die demokratische Struktur, die Größe der Gruppe, Haftungsfragen und auch Finanzierungs- sowie Vermögensaspekte können für die richtige Auswahl ausschlaggebend sein.

    David Matthée ist Projektentwickler bei der Stiftung trias sowie Vorstand des gemeinschaftlichen Wohnprojektes „Wir vom Gut eG“ in Düsseldorf.

Ins Machen Kommen

  1. Anpacken und Loslegen – Räume selbst gestalten.
    Die Workshopalternative: Wer nicht nur zuhören und diskutieren, sondern anpacken will, ist hier richtig: Mit einfachsten Mitteln (Dachlatten und Gummizügen) Räume gestalten, Räume verändern, Räume schaffen – und sehen, was gemeinsam in kurzer Zeit entstehen kann.

    Prof. Willem-Jan Beeren ist Freischaffender Künstler, Architekt und Professor für Architektur und Kunst im Dialog an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter.

  2. Einfach ausprobieren – Öffentliche Räume temporär gestalten.
    Wie kann man Plätze, Höfe und Freiflächen schnell und öffentlichkeitswirksam verändern? Wie lassen sich Räume gemeinsam umgestalten, wie spektakuläre Bilder erzeugen? Wie lässt sich damit der offene Dialog mit Bürgern eröffnen? Auf diese Fragen gibt der Workshop eine bilderreiche Antwort.

    Prof. Dr. Florian Kluge ist Landschaftsarchitekt, Professor für Projektmanagement und Leiter des Instituts für Prozessarchitektur an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter sowie Partner im Büro nonconform ideenwerkstatt, Wien, Berlin, Aachen.

  3. Leerstand beleben – Nutzungen im Testbetrieb erproben.
    Was kann mein Haus? Welche Nutzungen lässt es zu? Welche Nutzer lassen sich aktivieren? Wie kann durch Ausprobieren eine gemeinsame Zukunftsvision entstehen? Der Workshop zeigt, wie sich ein Testbetrieb kuratieren lässt und zu welchen Ergebnissen er führen kann.

    Prof. Swen Geiss ist Architekt und Professor für Architektur und Ressourcen an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter sowie Inhaber von team 51.5° architekten London/Wuppertal.
    Miriam Hamel ist freischaffende Künstlerin und stellvertretende Leiterin des Instituts für Prozessarchitektur an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter.

  4. Just do it! – Durch Testbetrieb, Anhandgabe und Moratorium genug Zeit für die Projektentwicklung!
    Wie bekomme ich den Fuß in die Türe? Wie bekomme ich Zugriff auf das Gebäude? Was bringt mir ein Testbetrieb? Wie kann ich mein Projekt in Ruhe entwickeln? Praktische Impulse zum Start zivilgesellschaftlich organisierter Projekte.

    Elias Schley arbeitet für die startklar a+b GmbH und qualifiziert, begleitet und entwickelt Projekte in Städten und ländlichen Räumen. Eine wesentliche Aufgabe seiner Arbeit besteht darin, die Projekte ins Laufen zu bringen und Wege zu finden, wie Projekte ins „Tun“ kommen können.

Betrieb, Wirtschaften

  1. Genuss mit Mehrwert – Ideen und Rezepte für Ertrag bringende gastronomische Formate und Betriebe.
    Wie behalte ich Wareneinsatz und Personalkosten im Griff, wie schaffe ich Umsatz, damit die Gastronomie der Einrichtung Cash-cow und nicht Klotz am Bein wird? Und welche Genuss-Formate machen Spaß, sind gemeinwohlorientiert und bringen Ertrag?“

    Tobias Bäcker ist Geschäftsführer von startklar a+b. Er verantwortet zudem die Projekte „Rohrmeisterei“ und „Schwerter Mitte“, zu deren Konzept wirtschaftlich erfolgreiche Gastronomien gehören.

  2. Wie stelle ich einen Wirtschaftsplan auf? …und was gehört da alles rein?
    Ein langfristig erfolgreiches Projekt will auch wirtschaftlich gut durchdacht sein. Ein gut strukturierter Wirtschaftsplan hilft allen Beteiligten zu verstehen, woher das Geld kommt und wofür es ausgegeben wird. Kerstin Asher und Marcus Paul erklären, wo man am besten anfängt und wie man den Wirtschaftsplan immer weiter verfeinert.

    Kerstin Asher ist Geschäftsführerin von startklar a+b. Marcus Paul entwickelt, qualifiziert und begleitet für startklar a+b Projekt in ganz NRW.

  3. Wer ist hier zuständig? Projektorganisation nach Feierabend! Wie’s klappen kann: Knackpunkte und Erfolgsfaktoren!

    Wilfried Warmbrunn arbeitet bei der Regionetz in Aachen. Zu seinen beruflichen Schwerpunkten gehören die energetische Quartiersentwicklung sowie die Rekommunalsierung von Stromnetzen. Beim Gut! Branderhof e.V. in Aachen, der einen alten Reiterhof zum Nachbarschafts-, Kultur- und Begegnungszentrum entwickelt, hat Wilfried Warmbrunn den Aufbau des Vereins sowie die Projektorganisation mitgestaltet.

Finanzierung

  1. Immobilienfinanzierung flexibel und solide durchrechnen – Kaufpreis 1 Million? Kriegen wir hin…
    Gemeinschaftliches Wohnen ist unmittelbar mit der Frage der gemeinschaftlichen Finanzierung verbunden. Aber, wie kann sie sich zusammensetzen? Wo kommt das Geld her? Wo fließt es hin? Wie kommt am Ende eine „schwarze Null“ zustande? Welche Rolle kann ein Erbbaurecht dabei spielen? Das alles und noch ein bisschen mehr gehört von Anfang in die Betrachtung, ob ein Projekt solide gerechnet und durchfinanziert ist, oder nicht.

    Jörn Luft ist Mitarbeiter der Stiftung trias und unterstützt und begleitet mit seine Kolleg*innen Wohnprojekte beim Immobilienkauf und der Projektrealisierung.

  2. Der Blick des Bankers – Worauf die Bank besonders achtet.
    Zu wenig Eigenkapital kostet nicht nur mehr, sondern führt auch zu einem Beleihungsproblem mit der Bank. Die „Sicherheiten“ reichen nicht aus. Was sind weitere wesentliche Kriterien aus Sicht der Bank, und was können Initiativen tun, um diese zu erfüllen?

    Rolf Novy-Huy ist Vorstand der Stiftung trias, war vorher 12 Jahre in der Finanzierung von Projekten tätig und wohnt selbst im Projekt.

  3. Geld in die Kasse: Vielfältige Möglichkeiten der Geldbeschaffung – Der Bunte Block aus Bochum-Leithe berichtet aus der Praxis.
    Für die Finanzierung des Umbaus einer alten Schule hat der Bunte Block alle Register der Geldbeschaffung gezogen: Von der Beteiligung mit Genossenschaftsanteilen über Privatdarlehen, Grundschulddarlehen bis zu Crowdfunding und Spenden. Gelingensbedingungen wie Hartnäckigkeit und „viel“ Kommunikation, aber auch Hürden, wie rechtliche Fallstricke und der notwendige Ressourceneinsatz, werden besprochen.

    Sebastian Henkel ist Mitinitiator des Wohnprojektes Bunter Block in Bochum, Banker und engagiert im Lunatic Circus e.V.

Das konkrete Programm richtet sich nach den tatsächlichen Wünschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Hier finden Sie den kompletten Veranstaltungsflyer.

Wir erwarten wie 2018 über 150 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus 24 Praxis-Inputs auswählen können, um sich für ihr Projekt fit zu machen.

41 x Praktisch ist die zweite Veranstaltung der gemeinsamen Veranstaltungsreihe von startklar a+b, Rohrmeisterei Schwerte, Montag Stiftung Urbane Räume, Stiftung trias und Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.